Schulprobleme?

Mich interessiert mal, ob einige unserer Leser Probleme in der Schule haben. Ich meine speziell mit dem Lernen. Oder kennt ihr jemanden, der dich mit dem Lernen schwer tut?
Oder habt ihr selbst schon Kinder, die jetzt bald eingeschult werden würden oder bereits zur Schule gehen?

Wie versucht ihr die Lernprobleme zu bewältigen? Wo genau liegen die Probleme? Ist der Stoff zu schwer? Zu abstrakt? Oder habt ihr zu wenig Zeit? Lasst ihr euch helfen oder sucht ihr Hilfe oder versucht ihr die Probleme möglichst alleine zu lösen?

mädchen erschöpft in der schuleWomit habt ihr die größten Probleme? Mathe? Sprachen? Naturwissenschaften? Könnt ihr nicht so gut auswendig lernen, wie ihr es solltet oder fehlt euch auch einfach das Interesse?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein bisschen darüber erzählen würdet =)
Einfach weil es mich interessiert (^_^)

xxx, YM

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21 Senfs zu Schulprobleme?

  1. Lisa meint:

    Ich bekomme den Mund nicht aus und bin sehr still, das ist wohl mein unheilbares Problem..

    • YM meint:

      Dann bist du wohl sehr introvertiert. Ich nämlich auch (;^.^)
      Ab und zu hatte ich aber Phasen, da habe ich mich schon viel gemeldet, aber das hing absolut vom Fach, vom Lehrer und vom Umfeld ab.
      Hast du denn Nachteile durch das Stillsein? Also wirst du deshalb schlechter benotet?

      • Lisa meint:

        Das hab ich zwischendurch auch, aber da kommt es wirklich darauf an bei wem ich welche Fächer habe. Schlechter benotet würde ich nicht sagen, meine Lehrer wissen alle, dass ich nicht dumm bin und schon ein paar Antworten habe und nehmen mich zwischendurch einfach dran, so dass ich immer auf 2-3 stehe..

        • YM meint:

          Dann ist es gut – ich musste halt Erfahrungen mit Lehrern machen, die sind gerade introvertierten Schülern gegenüber reichlich intolerant und ich habe schon öfter gehört, dass viele der heutigen Lehrer sogar noch intoleranter vielen Dingen gegenüber sind.
          Es gibt Menschen die glauben, man müsse introvertierte Menschen einfach nur ins kalte Wasser schubsen, wie man Kindern angeblich das Schwimmen beibringt, dann würden sie schon aus sich herauskommen. Oft ist aber das genaue Gegenteil der Fall, man zieht sich noch viel weiter in sich zurück.
          Meine Mutter ist einer von diesen Menschen – sie hat mich immer wieder mit Situationen konfrontiert, die mir Angst machten, weil sie dachte, dann müsste ich mich durchbeißen und würde mich irgendwann dran gewöhnen. Es wurde nur schlimmer und das Schlimmste: Ich hatte nie viel Vertrauen zu ihr, und diese Aktionen haben das bisschen Vertrauen am Ende dann völlig zerstört.
          Wenn du mal von deiner Art genervt bist, weil sie dir im Weg steht (möglicherweise kommt das vor, zumindest mir passiert das häufiger mal), gibt es auf Amazon Bücher zu Introvertierten Menschen oder im Internet auch reichlich Informationen, da kannst du dich bei Interesse ja mal durchlesen (^__^) Manchmal hilft es, wenn man sich selbst erst mal versteht, bevor man das Projekt “Welt” anpackt. (^.^) Introvertierte haben nämlich häufig auch besondere Begabungen, die es lohnt auszubauen – nur oft ist einem das gar nicht so bewusst. =)

  2. LauraKakao meint:

    Also bei mir sind es einfach französisch. Ich hasse dieses Vokabeln lernen und das ganze merken der Vokabeln. Da ich Leistungssport betreibe und in der Jugend Nationalmannschaft bin habe ich auch dementsprechend Training. Also auch keine zeit dafür. Beim englischen ist es das wir eine Trainerin aus Italien haben und ich halt viel mit ihr auf englisch spreche und sich englisch richtig oder falsch anhört. Also hab ich da keine Probleme. Und ich hab wegen diesem blöden französisch hab ich im Olympia Stützpunkt Nachhilfe :)

    • YM meint:

      Ja ich erinnere mich an meinen Französischunterricht (;^^)
      Lernst du mit diesem Karteikarten-Prinzip? Wenn nicht, empfehle ich es. Das ist wirklich sehr hilfreich.
      Ansonsten, wenn du ein Smartphone hast, gibt es Apps die auf diesem Prinzip basieren und so kannst du wo immer du bist ein bisschen lernen.
      Ich lerne momentan wieder Kanjis und das mache ich ebenfalls über so eine App, jeden Abend im Bett vor dem Schlafen und manchmal auf Klo lol :mrgreen:

      • LauraKakao meint:

        Haha ne bei Mir klappt dad Mitchell den karteikarten nicht so 😀 ich lerne zwar verhältnismäßig schnell nur ich bin halt so schrecklich faul 😀 wenn ich dann mal endlich zu hause bin und ich die Wahl zwischen ausruhen und lernen hab ruh ich mich natürlich aus 😉 und in den Ferien oder am Wochenende kann ich auch nichts nachholen weil wir da immer Lehrgänge mit 9 Stunden am Tag Training und da schlafe ich lieber in den pausen 😀 oft mache ich das so das ich in den pausen in der schule Vokabeln und Grammatik lerne 😀

        • YM meint:

          Der Fluch derer, die schnell verstehen – sie verlernen (oder lernen es sogar nie) zu lernen.
          In der Grundschule muss man ja nur verstehen, fast nichts wirklich lernen – das Alphabet können die meisten ja schon vor der Einschulung. Ab der 5. Klasse kommen dann die ganzen Fächer die zu mehr als 50% aus Auswendiglernen bestehen – bis dahin ist man aber bereits ein faules Stück geworden und tut sich schwer damit, sich mal hinzusetzen und zu lernen :mrgreen: Man musste es ja vorher so gut wie nie, flog einem ja alles zu. Hach ja, die Faulheit – eine Sünde derer ich auch öfter mal fröne =P (;^,^)

          • LauraKakao meint:

            Oh ja das wird es auch bei mir sein 😀 nur ich versteh einfach nicht wie ich bis zur 7. Klasse einen 1.1 schnitt hatte. Bin ich fauler geworden das geht doch gar nicht mehr so faul bin ich 😀 Naja das meiste was man auswendig lernen muss, wie mathe Formeln oder Chemie Gleichungen, kann man auch erschließen und deswegen lerne ich sowas gar nicht sondern denk dann ein wenig mehr in einer Klausur ^_^

  3. Cathy meint:

    Sport zählt nicht wirklich dazu, oder? 😀
    Vieles finde ich sinnlos, z.B. die Topographie Afrikas auswendig zu lernen aber ich sehe es meistens eher als chance, leicht 15 Punkte einzuheimsen, Augen zu und durch 😉

    • LauraKakao meint:

      Sowas finde ich ganz schlimm da habe ich noch weniger Lust zu lernen als so schon 😀 dabei schreibe ich eher spicker 😀

    • YM meint:

      Fällt es dir denn leicht Dinge zu lernen, die dich eigentlich nicht interessieren? (o_O) Ich hatte damals echte Probleme. Ich konnte mir sehr schnell Dinge merken und auch die Logik bzw das Prinzip hinter den meisten Aufgaben (z.B. Rechenwege, chemische Formeln etc.) waren mir relativ schnell klar, aber wehe mich hat ein Thema nicht interessiert – dann ging es einfach nicht in meinen Kopf rein. Das hätte mir dann schon einer einprügeln müssen, aber selbst das wäre wohl hoffnungslos gewesen. Da half nur T17mS, sprich versuchen das Thema für einen irgendwie doch noch interessant zu gestalten – z.B. ein Spiel daraus machen oder so. (;^^)

      • LauraKakao meint:

        Also bei mir persönlich ist es so das ich Sachen die mich interessieren gar nicht lernen muss 😀 bei Sachen die mich nicht interessieren mach ich es so. Ich hab bestimmte musik die ich während des Lernens höre. So verknüpfe ich die Musik mit dem Stoff und dann wenn ich eine Aufgabe sehe denke ich ah dabei habe ich das eine Lied gehört. Wie machst du das mit den spielen habe ich noch nie gehört :)

        • YM meint:

          Herausforderungen (^_^)
          Wenn es z.B. darum geht schnöde Geschichtsdaten auswendig zu lernen, schreibe ich z.B. alles auf kleine Kärtchen und es geht dann nur darum, wie viele Karten ich auswendig kann. Es gibt dann quasi Punkte dafür – für jede Karte (also z.B. jedes Datum) 1 Punkt. Wenn ich alle Karten kann, kommt quasi die Königsdisziplin: 3mal hintereinander alle Karten ohne einen einzigen Fehler.
          Dann geht es nur noch darum, wie lange ich mir das merken kann – ich fordere quasi mein Gehirn heraus =P Nach 5 Stunden z.B. teste ich, ob ich es noch weiß – weil ich es ja schaffen will, noch alle Karten zu können, gehe ich sie unbewusst im Kopf immer mal wieder durch, bis die 5 Stunden rum sind.
          Es ist eigentlich total verrückt, aber es funktioniert für mich. Und das Gute, es ist völlig egal, was auf den Karten steht, ich lerne so nahezu alles auswendig.
          Weil es eben in dem Moment nur noch darum geht, mir selbst was zu beweisen und nicht dem Lehrer :mrgreen:
          Karteikartenprinzip, das ich vorhin ansprach, ist aber ein anderes =P

          • LauraKakao meint:

            Achso so kann man das auch machen :) aber da kommt wieder meine Faulheit und die denkt sich nää, wozu so dumme Daten lernen 😀 Wie überwindest du das? Solange es bei mir was mit Sport zu tun hat bin ich sofort dran, aber mit dem lernen will das nicht so :/

      • Cathy meint:

        Ja und nein. Ich habe glücklicherweise eine sehr gute Auffassungsgabe und lerne so etwas nebenbei. Auraffen kann ich mich dazu extrem gut, wenn ich mich vor etwas anderem drücken will (etwa ewige Deutschaufsätze schreiben, das zählt nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen in meiner Freizeit), dann lerne ich solchen Kram, damit ich wenigstens irgendetwas mache 😀 Oder einfach nur, um mir quasi zu beweisen, dass ich in einer Minute alles runterrattern kann, so ähnlich wie YM es beschrieben hatte 😀

  4. Gabi meint:

    Mathe,Physik und Chemie sind für mich der Horror,da versteh ich so gut wie nichts :/ Latein ist auch so ein Problemfach,aber mittlerweile gehts da.

  5. Cathy meint:

    Allgemein merke ich mir Dinge am besten über logische Zusammenhänge, ich bin da eher logisch-abstrakt. Gleichzeitig bin ich aber extrem, wenn es darum geht, logische Zusammenhänge zu finden, Niger kann als Hauptstadt ja nur Niamey haben, weil es die gleichen ersten beiden Buchstaben habt und Liberia und Republik Kongo gehören zusammen, die Hauptstädte heißen schließlich Freetown bzw. libreville, was auf deutsch übersetzt das gleiche bedeutet, nur mal so als blödes Beispiel 😀

    • YM meint:

      Haha, das kenne ich, ich baue auch so Eselsbrücken. Allerdings kann ich meine Eselsbrücken kaum jemandem erzählen bzw. näher bringen, da sie für die meisten Menschen derart verquer sind, dass es für sie einfacher ist, sich einfach den Fakt/Punkt zu merken, derer Erinnerung mir die Eselsbrücke dient. Des Weiteren fördern meine Eselsbrücken häufig zu Tage, wie wild es in meinem Kopf zugeht. :mrgreen:
      Beispiel: Das japanische Wort für “weinen” ist “naku”. Wie merke ich es mir? Nun, ich finde das Wort “naku” klingt ein bisschen wie “nackt” und da habe ich sofort einen Menschen vor meinem geistigen Auge, der so arm ist, dass er sich nicht mal ein Hemd Leisten kann – er ist also völlig nackt. Und deshalb weint er. naku=weinen.
      Noch ein Beispiel: das japanische Wort für “schreiben” ist “kaku”. Das klingt für mich wie “Kacke” (lol… :mrgreen: …), ergo: Die meisten Menschen im Internet schreiben Kacke (sprich Mist). Kaku = schreiben. :mrgreen:
      Überhaupt sind die meisten Dinge bei mir mit irgendeinem Sinneseindruck verbunden – idR sind es Bilder oder der Klang von Wörtern, oft aber auch Geschmäcker und Gerüche, hin und wieder ist sogar der Tastsinn betroffen.
      Dinge, die andere sich ohne Eselsbrücken oft gar nicht merken können hingegen, merke ich mir völlig ohne Sinneseindrücke – z.B. Zahlen. Wo andere jede Zahl mit einem Bild verknüpfen und sich lange Geschichten ausdenken, merke ich mir einfach nur die nackte Zahl.

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